Albanieneinsatz
Nach
unserer langen Hinreise die über 18 Stunden ging, waren wir um 4 Uhr morgens
endlich am Ziel und machten uns gleich bettfertig. Am nächsten Morgen mussten
wir dennoch ziemlich früh raus um die Gemeindestunde nicht zu verpassen, denn
einer aus unserem Team durfte da das Wort Gottes verkündigen. Die Zeit danach haben
wir die Stadt Pogratec erkundet, in der wir uns befanden. Und…
….Hauptsächlich
waren wir in der Bibelschule und durften auch in der ersten Woche sehr viel
Weitergeben.
Unsere
Aufgaben die wir mit Erfolg ausführen durften:
· Ermutigung im persönlichen Kontakt zu den Mitarbeitern
und Schülern
· Mit den albanischen Teams in Frauenstunden und
Männerstunden Themen halten
· Gottesdienste gestalten und Predigen
· Unterricht halten – jeder von uns hält etwa 2
Unterrichtsstunden
· Praktische/Handwerkliche Mitarbeit in der Bibelschule
· praktische Arbeiten rundum eine Frauenkonferenz
·
Kinderstunden halten mit Anspiel, Spielen und Botschaft
In
der zweiten Woche lag unsere Konzentration auf die Frauenkonferenz. Es gab sehr
viel vorzubereiten, zu organisieren und es dann durchzuführen. Ich war erstaunt
was für eine Kraft die Frauenkonferenz hat. Die Frauen waren so sehr von der
Lehre und der Gemeinschaft berührt und man sah anschließend eine starke
Veränderung in vielen von Ihnen.
Meine
Erfahrung die ich da zum ersten Mal machen durfte, ist das Lehren in der
Bibelschule und den Kinderdienst unter armen Kindern durchzuführen. Ich durfte bei
der Lehre Gottes Führung real erleben und konnte mit Leichtigkeit und viel
Freude Gottes Wort vermitteln. Beim Kinderdienst war es für mich sehr
interessant, wie sehr sich die Kinder über unser Anspiel gefreut haben und wie
viele von Ihnen darauf reagiert haben.
Der Geistliche Kampf
Für
mich waren die ersten Tage ziemlich stark, sodass ich Gottes Gegenwart ziemlich
stark erleben durfte. Aber nach dem 4 Tag war es leider nicht mehr der Fall und
ich verstand zuerst nicht wieso! Am zweiten Sonntag wo ich gepredigt habe, war
es im Vorfeld ein ziemlich großer Kampf in mir. Ich war ziemlich durcheinander
im Kopf und war am überlegen ob ich es doch sein lasse. Mein Gebet zu Gott hieß
dann kurz vor der Predigt: „Gott, ich
möchte nicht nach dem Gottesdienst mit den Gedanken durch den Kopf rumlaufen,
es endlich hinter mir zu haben. Ich möchte wirklich viel Freude beim verkündigen
deines Wortes haben und dazu brauch ich deine Führung. In den Schwachen bist du
Mächtig. Danke!“ Als ich dann vorne stand und begann, habe ich die Führung
des Heiligen Geistes bemerkt und sein Reden durch mich. Ich hatte wirklich viel
Freude beim Predigen und das hatten auch die Zuhörer. Ich habe ziemlich stark
bemerkt wie sich viele von den Zuhörern angesprochen fühlten und wie Gott zu
ihnen sprach. Ein paar Tage später, kam ein Mitarbeiter der Bibelschule zu mir
und erzählte mir wie Gott ganz klar durch mich in sein Leben gesprochen hat.
Ich war total berührt und verstand erst dann, weshalb der Teufel mich vorher
versucht hat davon abzuhalten.
Ich
durfte weitere ähnliche Erfahrungen in diesem Bereich erleben. Gott zeigte mir
das ich mich nicht von den Umständen leiten lassen soll, sondern ganz auf ihn
Vertrauen und auf das Endresultat schauen soll. Er erinnerte mich in diesen
zwei Wochen an David, der Gott kannte und sich nicht abbringen lies gegen
Goliath den Riesen zu kämpfen.
Meine
wichtigste Erfahrung durfte ich darin machen, dass Demut der Schlüssel für Gottes
Wirken ist. „Denn Gott ist es, der sowohl
das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach
seinem Wohlgefallen.“ Phil. 2,13
„Er muss in mir wachsen,
ich aber muss abnehmen.“ Joh. 3,30
Wenn
ihr mehr wissen wollt oder das verlangen habt mich finanziell zu Unterstützen
dann schreibt mich bitte unter der email Adresse an: hildermann_matthias@web.de



